Akkus auf Nickelbasis (NiMH)
Geschrieben von Klaus am 30. Dezember 2009 | Abgelegt unter Grundwissen
NiMH ist eine Abkürzung für Nickel-Metallhydrid. Also etwas auf Nickel-Basis. Bis vor einiger Zeit gab es daneben noch NiCd, also Nickel-Cadmium-Akkus. Die sind aber mittlerweile gottlob verboten, wegen der Giftigkeit des Cadmium.
Viel Strom bei noch annehmbarem Gewicht
NiMH-Akkus sind jedenfalls immer noch zeitgerecht, was ihre Leistungsfähigkeit in Relation zu ihrem Gewicht angeht. Sie können viel Strom liefern bei noch annehmbarem Gewicht. Die emsigen Gesellen können Ströme bis jenseits der 100A abgeben. Hinzu kommt noch, dass sie innerhalb von weniger als einer Stunde mit dem passenden Ladegerät wieder auf Vordermann gebracht werden können. Manche Typen haben dabei noch eine sehr geringe Selbstentladung, d.h. sie können im geladenen Zustand gelagert werden und sind nach Wochen direkt einsatzbereit ohne nachgeladen werden zu müssen. Das machen aber nicht alle NiMH mit, manchen Arten geht beim Liegen alleine schon die Luft aus.
NiMH dürfen nie parallel geschaltet werden, nur in Serie. Ein z.B. 10-Zeller besteht aus 10 einzelnen Zellen, jede mit einer Nennspannung (im Leerlauf) von 1,2V, der Pack hat also 12V.
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