Liebe Freunde,

habt ihr auch schon von der neuen robbe Futaba T14 gehört? Ich bin neulich darüber gestolpert und ich muss sagen: ich bin begeistert! Hoffentlich kann ich sie bald auch in den Händen halten – zumindest beim Händler meines Vertrauens. Doch ich muss mich noch gedulden, bis das neue feine Stück ausgeliefert wird. Denn wie man so schön sagt “Gut Ding will Weile haben!”

Was mich nämlich an robbe Futaba überzeugt, ist die Tatsache dass neue Produkte wirklich getestet und ausgereift sind! Auch wenn es deshalb manchmal etwas länger dauert, so möchte ich doch gerne eine Fernsteuerung haben, auf die ich mich verlassen kann. Viele andere Anbieter sind bei Neuigkeiten zwar schneller, aber da hört und sieht man dann die tollsten Sachen bis die Kinderkrankheiten ausgemerzt sind. Da ist robbe Futaba aber ganz anders! Das funktioniert immer von Anfang an!

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Doch langsam, lasst mich euch erläutern, was denn das Tolle an der T14 ist.


Die Übertragungssicherheit
Zunächst natürlich die ungeschlagene Übertragungssicherheit des Systems. Da ist robbe Futaba den Marktbegleitern weit voraus. So sicher und zuverlässig ist kein anderer. Gut, (fast) alle 2,4GHz-System funktionieren, aber warum soll ich etwas wählen, was nicht ganz so sicher ist? Dazu kommt, dass die neue T14 schon den kommenden EU-Richtlinien entspricht und damit zukunftssicher ist. Denn wer weiß, was sich die Herren und Damen in Brüssel bald wieder ausdenken und vielleicht unsere jetzigen 2,4GHz-Fernsteuerungen verbieten, weil das 2,4GHz-Band so belastet ist.

Und das FASST-System ist eines der schnellsten Übertragungssysteme überhaupt. Ach, meint ihr, das merkt doch keiner, ob das ein paar Millisekunden länger dauert, bis das Modell reagiert, oder nicht. Weit gefehlt! Ich habe mich mit Rüdiger darüber unterhalten und der ist ja wahrlich ein Spitzenpilot. Er sagt, und ich kann das nur bestätigen, dass man schon mit wenig Erfahrung schnelle Übertragung deutlich spürt.


Ergonomie des Senders
Die Ergonomie des Senders scheint – soweit ich das auf den Bildern sehen kann – nochmals verbessert worden zu sein. Jedenfalls sind die Knüppel kugelgelagert (was die Steuerpräzision ungemein erhöht!) und der neue 3D-Hotkey ist in die Oberfläche eingelassen. Damit ist der Sender schön “glatt” und verschmutzt nicht so leicht. Wer einmal einen Futaba-Handsender im Vergleich zu anderen Produkten geflogen hat, vielleicht sogar ein oder zwei Stunden mit dem Segler in der Thermik, der weiß wovon ich spreche: der Sender liegt prima in der Hand, alle Knüppel, alle Schalter sind blind ohne hinzusehen zu erreichen und er ist toll gestaltet und vom Gewicht her ausgewogen, dass auch nach Stunden keine Ermüdung der Arme und Hände auftritt. Das ganze vervollkommnet durch eine 2800mAh Lipo Akku, der wahrlich Stunden an Flugvergnügen garantieren wird.

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S-BUS-Technik
Dann die wirklich hochmoderne S-BUS-Technik. Was das ist? Nun, damit werden die Servos an den Empfänger angeschlossen. Üblich war bisher, dass von jedem Servo ein dreiadriges Kabel zum Empfänger verlegt werden musste. Ihr könnt euch vorstellen, was das für Kabelstränge werden, wenn wir über Modelle sprechen, die drei oder mehr Servos in den Flügeln haben, was so selten nicht ist. Beim S-BUS dagegen gibt es im Grunde genommen nur ein Kabel mit drei Adern zum Empfänger. Und an dieses Kabel wird einfach jedes Servos angeschlossen. Das funktioniert, weil jedes Servo eine eigen Adresse (einen Namen quasi) bekommt. Und der Empfänger sagt allen Servos in etwa so was wie “Achtung an alle: jetzt bewegt sich bitte nur das Servo am linken Querruder. Und nun das rechte Höhenruderservo. Und nun das Seitenruderservo”.

Diese moderne Adressierung mittels Bus-System ist wahrlich Stand der Technik. Keiner käme z.B. in einem Auto mehr auf die Idee, alle Sensoren (ABS, Motorsteuerung, Gaspedal, Bremspedal, Licht) mit je einem Kabel zum Steuergerät zu verbinden. Hier ist ein Bus (im Auto CANBUS) seit Jahren Stand der Technik. Und nicht nur dort! Nur wir Modellbauer verbinden immer noch jedes Gerät einzeln miteinander. Bus-Systeme sind sehr ausfallsicher, leicht und gut zu warten. Alles in allem perfekt für unsere Modelle!


14 Kanäle – Wie der Name schon sagt:-)
Wenn man dann noch bedenkt, dass die T14 wie der Name schon sagt 14 Kanäle übertragen kann, dann wird ein weiterer Vorteil des S-BUS sichtbar: wie groß müsste denn ein Empfänger mit 14 Anschlüssen sein? Da ist doch ein kleiner S-BUS-Empfänger viel besser!

14 Kanäle, wer braucht denn so was? höre ich schon. Ach, das geht schnell. Ein Schleppmodell mit Landeklappen ist da schon ganz fix an der Grenze. Zählt mal nach: Motor, 2 x Höhenruder, 2 x Seitenruder, Schleppkupplung, 2 x Querruder, 2 x Landeklappe, Beleuchtung sind schon mal 10 Kanäle. Oder ein tolles großes Segelflugzeug: Schleppkupplung, Einziehfahrwerk, Höhenruder, Seitenruder, 2 x Querruder, 2 x Störklappe, 2 x Wölbklappe, Klapptriebwerk ein-aus, Motor ein-aus macht mal eben 14 Kanäle.


Software die keine Wünsche übrige lässt
Die Software dieses Senders lässt wahrscheinlich keinerlei Wünsche offen. Schon bei den bisherigen Futaba-Top-Sendern habe ich nie etwas vermisst: die Sender können mehr als ich je brauchte. Wenn ich nun die Liste der Funktionen lese, wird mir schon etwas schwindelig. Da scheinen wirklich auch die exotischsten Sonderfälle in die Funktionen aufgenommen worden zu sein. Kurz: das Modell, das sich damit nicht steuern lässt, muss noch erfunden werden!


Telemetrie – endlich
Aber das allerdollste ist die Telemetrie! Hier werden Messdaten vom Modell zum Sender gefunkt. Messdaten sind hier zunächst elementare und wichtige Dinge wie Empfängerspannung und Signalstärke. Das beruhigt ungemein, wenn man jederzeit sieht ob alles in Ordnung ist mit der Stromversorgung und Signalübertragung. Und die schlaue Kiste warnt uns gar, wenn etwas nicht gut sein sollte: der Hinweis “Achtung! Spannung zu niedrig!” gesprochen vom Sender, gibt uns die Möglichkeit noch zu landen wo wir andernfalls abgestürzt wären.

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Und noch mehr kann übertragen werden, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt: “Tankuhr” des Antriebsakkus, ein Vario (Steigen / Sinken / Flughöhe) ist ganz toll beim Segelfliegen um die Thermik zu finden, GPS sagt uns, wo genau der Flieger gerade ist und wenn wir das Signal aufzeichnen, können wir daheim am Computer den Flugweg unseres Modells nachvollziehen. Und, und, und… Da sind sicher noch viele Sensoren bei robbe Futaba in Vorbereitung!

Ach Freunde, ich kann es kaum erwarten, bis ich den Sender einmal anfassen darf. Von meiner Seite eine klare Kaufempfehlung. Und ich bin mir sehr sicher, dass Rüdiger sich blitzschnell eine T-14 kaufen wird. Dann werde ich die Gelegenheit haben, das gute Stück auch tatsächlich zu testen.

Wer übrigends mehr über die neue robbe Futaba T-14 SG mit FASSTest 2.4GHz Technologie und integrierter Telemetriefunktion erfahren möchte, kann sich das gute Stück auf der robbe Homepage anschauen:
Hier gehts zur neuen T-14

Viel Spass dabei

Euer Klaus



4 Kommentare zu “Die neue robbe Futaba T14 SG mit FASSTest 2.4GHz Technologie und integrierter Telemetriefunktion”

  1. am 29. November 2012 um 12:10 1.Coolmove schrieb …

    Stimmt schon vom Pinzip dass bei Futaba alles ausgereift ist bevor es auf den Markt kommt. Nur die Kakk Telemetriebox war zum abgewöhnen. Die hatte ich schneller wieder verscherbelt als ich sie gekauft hab. Das war in meinen Augen Müll. Aber sonst bin ich zufríeden mit dem Futabakram.

  2. am 29. November 2012 um 18:50 2.Gerd75 schrieb …

    sag mal Klaus.. was hast Du mit Robbe zu tun. Toll finde ich wie Robbe hier Werbung macht! So macht man heutzutage promotion!
    Gruß Gerd

  3. am 30. November 2012 um 15:28 3.Klaus schrieb …

    Hallo Gerd,

    ich habe nichts mit robbe zutun. Ich bin nur schon seit Jahren (wie ja im Blog auch mehrfach zu lesen ist) ein Fan dieser Marke. Habe diverse Modelle und natürlich auch eine robbe Futaba Fernsteuerung.

    Viele Grüße

    Klaus

  4. am 30. Januar 2013 um 17:43 4.Franz schrieb …

    Anscheinend bist wirklich ein großer Fan von robbe 😉
    aber warum hebst du die Kugellagerung der Knüppe so hervor?
    und die Telemetrie hat Futaba auch reichlich spät -zu spät- eingeführt,
    wie ich finde.