Hallo liebe Leser und Freunde!

habe eben erstmal Schnee vor unserem Haus schippen müssen und bevor ich an die Arbeit gehe, dachte ich mir schreibe ich euch noch schnell ein paar Zeilen.


Mein Ausflug mit Mutter

An einem der letzten Tage, als es so richtig frostig und bitterkalt war, bin ich mit meiner lieben Mutter zum Weihnachtsmarkt in die Stadt gefahren. “Ei”, dachten wir uns “machen wir uns einen schönen Abend und spazieren durch die weihnachtlich geschmückte Stadt, erfreuen uns an den Lichtern und erstehen vielleicht das eine oder andere schöne Geschenk für unsere Feunde und Verwandten. Und bummeln über den örtlichen Weihnachtsmarkt, um die besinnliche Stimmung zu erfahren”.


Einparken: Kein Problem!

Gesagt, getan: Mutter chauffierte uns in unserem schönen VW Santana in die Stadt, ein Parkplatz war schnell gefunden  (habe ich euch eigentlich schon erzählt, dass meine liebe Mutter trotz ihres fortgeschrittenen Alters ganz hervorragend Einparken kann? Kaum ist die Lücke erspäht und der Blinker gesetzt, geht es nur Schwupp-di-wupp und das Auto ist perfekt eingeparkt!) und dann flanierten wir Arm in Arm über den Markt.

Schon bald hatten wir einige nette Dinge entdeckt und auch gekauft. Doch so schön der Markt auch ist, zwei Dinge sind uns aufgefallen, die gar nicht so recht in die schöne Vorweihnachtszeit passen. Zum einen sind das die Stände auf dem Weihnachtsmarkt, die nun wirklich gar nichts mit Weihnachten zu tun haben. Und zum anderen die vielen, vielen Betrunkenen auf dem Markt.


Weihnachtsmarkt???

Diese ganzen Verkaufsstände mit “lustigen” T-Shirts und Hemden, mit CD der aktuellen Popmusik, nachgemachte Holzschnitzereien „made in China“ und die gleichen – ich muss es leider so nennen – Freßbuden, die man das ganze Jahr über auf den Festen und Märkten sehen kann, was haben die auf einem Weihnachtsmarkt zu suchen? Nur die wenigsten Stände haben ein passendes Angebot zu bieten.


Besäufnis am Glühweinstand

Und dann natürlich diese armen Menschen, die sich an dem Glühwein über alle Maßen berauschen ohne ein Ende zu finden. Mutter und ich wir haben eine Waffel gegessen und einen leckeren Früchtepunsch getrunken. Das macht doch auch Freude, warum müssen denn diese Leute Glühwein trinken, bis sie nicht mehr laufen können und torkelnd in den Schnee fallen. Einer hat sich sogar übergeben und uns dabei beinahe angespuckt. Das ist grausig anzusehen.

ASW 15 nach dem CrashAch, und dann fragte die liebe Mutter, was ich mir denn zur Weihnacht wünschen würde. Ohne Nachzudenken, platzte ich heraus mit „Eine neue ASW 15! Die alte hat der Rüdiger ja kaputt gemacht.“ Ich war wie ein kleines Kind, das einen Wunschzettel schreibt ohne Maß und Verstand. Habe ich doch nicht bedacht, wie meine Mutter denn soviel Geld aufbringen soll für ein Geschenk! Und eigentlich müsste doch der Rüdiger mir eine neue ASW 15 beschaffen, egal ob Weihnachten oder nicht! Denn er hat sie schließlich mutwillig zerstört als er sie ohne Sinn und Verstand mit seinem Motorrad geschleppt hat. Ich denke aber, dass ich es geschafft habe, Mutter von dieser Idee abzubringen.


Ganz schnell gestand ich ihr nämlich, dass das einzige, was ich mir wirklich von Herzen wünsche, ist, dass sie noch recht lange gesund und munter bleibt!

Eine gesegnete und gnadenreiche Weihnacht wünscht euch allen

Klaus


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