Zu diesem Thema fällt mir spontan ganz, ganz frei nach Friedrich Schillers Gedicht “Der Taucher” der Satz “Blubb, blubb, weg war er” ein. Aber Scherz beiseite, in der Tat gibt es funktionsfähige U-Boote auch als ferngesteuerte Modelle. Die arbeiten entweder ganz so wie die großen Vorbilder, indem sie Wasserballast aufnehmen und so absinken (statisches Tauchen), oder aber sie nutzen den dynamischen Abtrieb. Der entsteht, wenn das gut ausgetrimmte U-Boot Fahrt aufnimmt und ähnlich einen Flugzeug mit den Tiefenrudern quasi unter die Wasseroberfläche gedrückt wird (dynamisches Tauchen).

rc uboot

Faszinierend aber leider auch Nachteile

Beim statischen Tauchen muss unbedingt die Pumpe funktionieren, die das Wasser wieder aus den Tanks herausbefördert. Sonst bleibt es beim Abtauchen, was ohne späteres Wiederauftauchen nur der halbe Spaß wäre.

Beide Arten des Tauchens funktionieren, aber grundsätzlich können Modell U-Boote nicht recht tief abtauchen, weil das Wasser die Funkverbindung stark beeinträchtigt. Hinzu kommt noch, dass ja der Kapitän an Land stehen bleibt und das RC-U-Boot schnell aus den Augen verliert, was ganz fix passieren kann, wenn das Wasser trüb ist.

Meine Meinung dazu ist: faszinierend, wie die Technik funktioniert und mit wie viel Herzblut die Kollegen diese Modelle bauen. Aber mein Ding ist es nicht. Es sei denn, die Funkverbindung würde so gut arbeiten, dass ich im Baggersee auf Expeditionen wie seinerzeit Jacques-Yves Cousteau gehen könnte! Das wäre wahrlich schön, die friedlichen Fische in ihrer eigenen Welt zu beobachten.

Anfänger und Fortgeschrittene aufgepasst. Wir haben zwischenzeitlich eine tolle Ratgeberseite für ferngesteuerte u-boote gefunden. Einfach mal reinschauen und abtauchen.

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