Koaxial? Koax? Quax? Bitte? Wikipedia sagt: „Koaxial ist die Bezeichnung für übereinstimmende Rotationsachsen“. Aha… Als wenn ein Rotor nicht schon kompliziert genug wäre, haben wir bei einem Koaxial-Hubschrauber, kurz Koax-Heli, zwei davon. Und die beiden Gesellen drehen sich auch noch um eine gemeinsame Achse, nur gegenläufig. Aha, deswegen koaxial!

Wer gerade aufgepasst hat von wegen Drehmomentausgleich und Heckrotor, der merkt jetzt sofort, dass ein Koax keinen Heckrotor hat und braucht. Gesteuert wird durch unterschiedliche Beeinflussung der beiden Rotoren.


Vorteile von Koaxial-Helis

Koax-Helis sind sehr, sehr eigenstabil. Sie fliegen tatsächlich auch sekundenlang alleine vor sich hin, ja stabilisieren sich auch von selbst aus „schrägen“ Fluglagen. Damit erleichtern sie den Einstieg in die Hubschrauberfliegerei enorm. Aber nur den Einstieg, weil diese Stabilität auch dafür sorgt, dass Steuerbefehle recht träge umgesetzt werden. Bei frischem Wind ist an ein Fliegen im Freien folglich nicht mehr zu denken, dann müssen wir in die Halle und uns dort den Platz mit den Indoor-Flyern teilen. Eigenheimbesitzer verlustieren sich halt im Wohnzimmer. Wenn man sich als Anfänger erst einmal an das Verhalten eines Hubschraubers gewöhnt hat, will man flugs mehr. Und dann ist Schluss mit dem Koax. Aber trotzdem: gerade durch die Einfachheit sind die Koax-Helis ein Spaßfaktor allererster Kajüte!

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