LiPos oder Litium-Polymer-Akkus
Geschrieben von Klaus am 5. April 2010 | Abgelegt unter Grundwissen
Fortschritt sei Dank! Weniger Gewicht und mehr Leistung! Die Brushless-Motoren und die Lipos waren eine der löblichsten Fortschritte der letzten Jahre. Ungefähr die Hälfte des Gewichtes bei gleicher Leistung zu NiMH, gegenüber Bleiakkus um Größenordnungen besser, das sind die LiPos. Derzeit sind die LiPos leider noch etwas teuer, aber man kann quasi zuschauen, wie die Preise fallen.
Spezielles Ladegerät für Lipo-Akkus
Sie sind aber auch nicht ganz ohne. Neben einem speziellen Ladegerät dürfen besonders diese Gesellen niemals tief entladen werden. Noch weniger als die anderen Arten, hier sind die LiPos wahrliche Zimperlieschen. Kurzschlüsse und falsches Laden können unter Umständen zur Explosion führen, also bitte sorgfältig sein und Obacht geben. Beim Laden müssen sie unbedingt mit ausgleichender Gerechtigkeit behandelt werden, also mit einem Elektronikteil geladen werden, das jede einzelne Zelle überwacht. Der Fachausdruck hierfür ist „Balancer“.
LiPos dürfen tatsächlich auch parallel geschaltet werden. Die Nennspannung einer Zelle beträgt 3,7V. Schließt man z.B: 3 Zellen mit je 2,2Ah in Serie und davon 2 parallel, so hat man 11,1V mit 4,4Ah und spricht von einem 3S2P Akku (3 Seriell, 2 Parallel).
Keine Kommentare »
