Das ist was Tolles! Nicht einfach nur auf der Wiese fliegen, sondern am Baggersee oder am Meer! Das bringt noch ein weiteres Element, das Wasser, ins Spiel. Also nicht nur Aero- sondern auch noch Hydrodynamik. Hier wird unterschieden zwischen Flugbooten und Schwimmerflugzeugen.


Flugboot – Der Rumpf dient als Schwimmkörper

Bei einem Flugboot bildet der Rumpf den Schwimmkörper aus, beim Beschleunigen kommt er dann ins Gleiten und das Fluggerät hebt irgendwann ab. Oft sind diese Flugzeuge auch als Amphibium ausgebildet. Die haben zusätzlich ein Radfahrwerk, das in den Rumpf eingezogen werden kann.


Schwimmerflugzeug – Schwimmer statt Räder

Ein Schwimmerflugzeug hat statt Rädern Schwimmer, meistens zwei davon, manchmal aber auch nur einen zentralen Schwimmer. Dergestalt lassen sich sehr schnell und einfach normale Flugzeuge zum Wasserflugzeug umbauen.

Mein eigenes Wasserflugzeug - die Seabee

Mein eigenes Wasserflugzeug - die Seabee


Vor- und Nachteile

Beide Formen haben Vor- und Nachteile. Ein Flugboot nimmt höhere Wellen und stärkeren Wind nicht so übel, es ist härter im Nehmen. Dafür ist der Start und speziell die Landung oft nicht ganz einfach ohne Springen hinzukriegen. Da muss der Konstrukteur schon ein gerüttelt Maß an Hirnschmalz und Erfahrung einbringen, um dem Flugzeug das beizubringen. Ein Schwimmerflugzeug dagegen ist kinderleicht zu starten und zu landen, wird aber garstig, wenn die Wellen höher werden und der Wind stärker.

Diese Flugmaschinen werden fast ausschließlich mit Elektroantrieben gebaut, weil es kaum Gewässer gibt, auf denen man mit Verbrennermotoren fliegen darf.

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