Servos oder Rudermaschinen

Geschrieben von Klaus am 12. Dezember 2009 | Abgelegt unter Grundwissen

Das sind die eigentlichen Arbeitnehmer unsere Fernsteuerung. Die setzen nämlich die vom Sender gesendeten und vom Empfänger empfangenen Kommandos in mechanische Bewegung um, meistens in Drehbewegung. Die Servos sind mit Steuergestängen an die Ruder angeschlossen. Nun endlich bewegen sich die Klappen, Scheiben, Räder oder was auch immer. Diese Bewegung erfolgt proportional zur Lenkbewegung am Sender: wenn ich den Senderknüppel halb ausschlage, dann vollzieht das Servos auch nur einen halben Ausschlag. Vollausschlag am Sender erzeugt einen  Vollausschlag am Servo.


Servos gibt es in mannigfaltiger Ausführung. 3 Gramm Wichtel, die einfach verloren gehen, wenn sie von der Werkbank fallen und Hünen, die auch Herkules nicht in ihrer Bewegung stoppen könnte, für die ganz großen Modelle.


Eine Sonderform der Rudermaschinen sind die Segelverstellwinden. Bei einem Segelboot sollen die Segel geöffnet und geschlossen werden („fieren“). Dabei sind große Wege nötig und es entstehen, wenn das Segel etwas größer wird, enorme Kräfte, die ein normales Servo nicht mehr leisten kann, auch die Hünen nicht mehr. Dafür gibt es dann die Winden. Die haben statt eines Hebels, an dem ein Gestänge angeschlossen wird, eine Seiltrommel.


Schön und gut. Aber wie steure ich denn nun z.B. einen Elektromotor an? Dafür gibt es die Regler.

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