Liebe Freunde des lautlosen Fluges,

oft bekomme ich Zuschriften von lieben Kollegen, die Schwierigkeiten haben, Thermik zu finden und dann auch zu nutzen. Drum lasst mich hier aus meinem Erfahrungsschatz plaudern. Vorab sei jedoch gesagt: es gibt nicht das Rezept, mit dem man immer und überall Thermik finden wird. Thermikfliegen – was meiner Ansicht nach eines der anspruchsvollsten Flugaufgaben ist, weil es nicht nur um das “Knüppeln” an sich geht, sondern auch um die Beobachtung der Natur – braucht viel, viel Übung. Mindestens soviel wie sauberer Kunstflug, vielleicht sogar noch mehr, weil jeder Tag ein anderes Wetter birgt und damit andere thermische Verhältnisse. Und leider, leider kann man das auch nicht oder nur sehr unzureichend am Simulator üben. Aber das ist vielleicht auch gut so, denn dann kommen wir ja an die frische Luft, gell?

thermik-modellfliegen


Finden und Ausfliegen der Thermik
Das Thermikfliegen beinhaltet zwei große Aufgaben: einmal das FINDEN der Thermik und dann das AUSFLIEGEN der Thermik. Wo und wie und wann Thermik entsteht, hatte ich ja schon einmal erläutert. Vorweg: es gibt viele, viele Beiträge rund um die Thermik im Netz zu finden. Doch die allermeisten beschäftigen sich mit der Großfliegerei. Und weil die großen Brüder in einem ganz anderen Stockwerk – sprich Flughöhe – unterwegs sind, können wir das meiner Erfahrung nach überhaupt nicht mit dem Modellflug vergleichen. Wenn ein Großer bei 200 Meter Flughöhe in die Thermik einsteigt, müssen wir je nach Größe des Modells hier schon darüber nachdenken, wie wir wieder aus der Thermik herauskommen! Doch dazu später mehr…


Wie finde ich die Thermik?
Nun, wie FINDE ich die Thermik? Zunächst müssen wir recht aufmerksam sein und unser Modell und die Umgebung gut beobachten. Kreist irgendwo ein Raubvogel? Dann nichts wie hin! Die Brüder sind nämlich sehr faul (oder besser sehr effizient) und wollen partout nicht mit den Flügeln schlagen, sondern nutzen vielmehr die Thermik um auf Höhe zu kommen und von dort nach Mäusen Ausschau zu halten. Doch Achtung: nicht alle Raubvögel nutzen die Thermik! So fliegen zum Beispiel Falken auf der Stelle, sie “rütteln” wie der Fachmann sagt und scheren sich dabei überhaupt nicht um die Thermik. Also achtet auf kreisende Vögel, wie Bussarde, Weihen, Milane, oder auch manchmal ganze Schwärme von Möwen. Das ist ein untrügliches Zeichen für eine aufsteigende Luftblase: hin und einkreisen! Wie man einkreist, das erkläre ich weiter unten.

Unsere Freunde sind auch Mauersegler und Schwalben, die oft in ganzen Pulks mehr oder weniger dicht über dem Boden ihre Kapriolen drehen. Das tun sie nicht ohne Grund: sie fressen nämlich die Insekten, die dort durch aufsteigende Luftmassen hoch gewirbelt wurden. Dies geschieht oft in ganz geringer Flughöhe, so ab 10 Metern ungefähr. Um diese Thermik zu nutzen, muss man zum einen das richtige Flugzeug  (je kleiner und leicht, desto besser. 5m Spannweite sind hier ganz schlecht) und Nerven wie Drahtseile haben, denn so dicht über dem Boden fliegen ist nicht jedermanns Sache. Doch auch hierzu später mehr. Dummerweise fressen die Schwalben aber nicht nur die Insekten die nach OBEN gewirbelt werde3n, sondern auch die, welche nach UNTEN sinken. Denn wo es nach oben geht, muss es auch irgendwo nach unten gehen, sonst hätten wir unten auf dem Erdboden ja früher oder später keine Luft mehr zum Atmen. Es kann also sein, dass irgendwo vor einiger Zeit eine Thermikblase viele Insekten mit nach oben gerissen hat. Und nun sinkt dieser Schwarm wieder nach unten und die Schwalben tun sich gütlich an ihnen. Den Unterschied nach oben oder nach unten – merken wir erst, wenn wir in den Pulk fliegen und dann ist es zu spät. Ich habe schon öfter erlebt, dass ich dachte “ei, da muss es doch nach oben gehen”, doch schwupp musste ich den Elektromotor meiner ASW15 einschalten, weil es nach unten ging.


Plötzlich drehender Wind
Ein ganz wichtiges Zeichen, welches die Natur uns gibt, ist auch ein plötzlich drehender Wind oder eine plötzliches kalte Luftströmung. Stellt euch vor, wir sind draußen auf der Flugwiese und der Wind weht schwach auf zum Beispiel West. Doch dann plötzlich dreht er auf Süd und wird etwas kälter. Das deutet darauf hin, dass in der neuen Windrichtung gerade eine Thermikblase aufsteigt. Warum? Nun, wenn eine Blase warmer Luft aufsteigt, wird sie ja kein Vakuum am Boden hinterlassen. Vielmehr strömt die Luft aus der Umgebung heran und füllt die entstandene Lücke. Und diese heranströmende Luft ist kühler als die aufsteigende Warmluft. In unserem Beispiel (leichter Wind aus West, der plötzlich von Süd weht), steigt irgendwo nördlich von just in diesem Augenblick eine Thermikblase auf und saugt quasi die Luft aus der Umgebung an. Dann heißt es eine goldene Regel des Modellsegelns aufzugeben (immer vor dem Wind fliegen) und flugs mit dem plötzlich gedrehten Wind zu Blase hinzueilen!


Das Modell beobachten
Aber selbstverständlich sollen wir auch immer redlich unser Segelflugmodell beobachten, denn das zeigt uns auch ganz deutlich an, ob es gerade jetzt durch die Thermik fliegt. Doch wie zeigt es das? Zunächst sollten wir wenig steuern: lasst bitte das Modell fliegen und beobachtet. Ein gutes Segelflugmodell muss nicht andauern korrigiert werden, es behält seien Flugbahn bei. Und so können wir erkenne, was die Luft mit ihm macht! Voraussetzung dafür ist natürlich, dass ihr das Modell sauber eingeflogen und getrimmt habt!

Nun fliegen wir also in weiten Schleifen vor dem Wind hin und her und versuchen dabei, ein möglichst großes Gebiet abzusuchen. Wir fliegen also nicht ganz langsam (mit der Geschwindigkeit des besten Sinkens) sondern etwas schneller, also im guten Gleiten. Wird das Flugzeug nun plötzlich schneller, um kurz darauf zu steigen und langsamer zu werden, dann ist das ein Zeichen dafür, dass wir mitten herein in eine Thermikblase geflogen sind.  Das müssen wir aber lernen, vom Pumpen zu unterscheiden! Und leider, leider geht das nur mit viel Übung… Was ist nämlich passiert? Oben haben wir gelernt, dass eine Blase die Umgebungsluft ansaugt. Und genau in dieser Strömung waren wir, als das Modell schneller wurde, wir hatten quasi plötzlich Rückenwind. Als es dann langsamer wurde und stieg, waren wir mitten in der Blase: der “Rückenwind” war weg und dafür geht es nach oben!


Die Thermikblase
Doch so einfach ist es nicht allzu oft, denn mitten hinein in die Thermikblase fliegen wir selten, das wäre ja wirklich Glück. Öfter dagegen schneiden wir die Blase am Rande an. Und wie sehen wir das? Wenn wir seitlich und nah genug an einer Blase vorbei fliegen, dann haben wir ja – wegen des Ansaugens der Umgebungsluft – mehr oder minder plötzlich Seitenwind. Jetzt gibt es Segelflugzeuge, die von sich aus in den Seitenwind hinein drehen und somit von der Blase weg drehen. Gute Thermikmodelle aber bleiben in der Spur (oder drehen leicht aus dem Wind) und werden somit direkt in die Blase hineingetragen. Was jetzt euer Modell macht, das müsst ihr herausfinden: fliegt seitlich zum Wind und lasst die Knüppel in Ruhe. Was macht euer Modell? Dreht es in den Wind, dann gehört es zu ersten Kategorie. Dreht es aus dem Wind oder bleibt auf Spur, dann habt ihr einen prima Thermiksegler! Das ist auch ein Grund dafür, dass viele Thermikmodelle eine doppelte oder gar dreifache V-Form haben!

Doch zurück zum Thema: zunächst der Fall, dass wir einen prima Thermiksegler haben. Wird unser Modell allmählich zur Seite versetzt oder dreht allmählich mehr oder weniger plötzlich ab, dann wisst ihr “es geht in Richtung einer Thermikblase”! Kurz danach sollte das Modell anfangen zu steigen, wenn es as tut, dann seid ihr ganz sicher, eine Blase erwischt zu haben, Glückwunsch! Und wenn euer Modell ein nicht so prima Segler ist, der in den Wind dreht? Dann steuert flugs euer Modell in die Entgegengesetzte Richtung, wenn es dann kurz danach steigt, gehört ihr auch zu den glücklichen Findern einer Thermikblase.

Oft ist das Ansaugen der Umgebungsluft auch gar nicht so stark ausgeprägt, dass wir das an einem Geschwindigkeitsunterschied merken. Dann hebt sich einfach das ganze Modell nach oben, wenn wir die Blase zentral “erwischen”. Wenn wir sie seitlich “anschneiden”, dann zeigt uns das Modell oft auch durch das Heben eine Tragfläche: ganz logisch, wenn die eine Tragfläche sich im Aufwind befindet, die andere nicht. Gute Thermikmodelle mit mehrfacher V-Form gleichen das von sich aus aus und drehen in die Thermik hinein. Modelle, die bolzengerade gehen, müssen dann in Richtung der aufsteigenden Tragfläche korrigiert und eingekreist werden. Die alten Meister, die Freiflugmodelle konstruierten und bauten (googelt einmal nach A2-Modellen!), die wussten, wie man Modell so auslegt, dass sie automatisch in die Thermik einkreisen!

Doch es gibt noch mehr Zeichen, die uns das Modell gibt wenn es nach oben geht. Gerade bodennaher Thermik, so bis ca. 50 Meter Flughöhe, ist noch nicht vollständig entwickelt, wie wir das nennen. Es ist nach keine richtige Blase, die sich vom Boden gelöst hat, vielmehr wirbelt alles durcheinander. Die Luft steigt zwar schön nach oben, die Thermik hat aber noch Kontakt zum Boden, die Blase klebt noch an Mutter Erde fest. Hier ist alles turbulent und das merken wir, weil unser Modell plötzlich anfängt zu wackeln und zu tanzen und dabei steigt. Je leichter und kleiner das Modell ist, umso deutlicher sind die Zeichen dafür!

So liebe Freunde, jetzt haben wir eine Blase gefunden. Und nun? Was machen wir? Kreisen! Das liest sich einfacher als es ist, denn richtig Kreisen ist die hohe Kunst des Segelfliegens. Zunächst das saubere Kreisen. “Sauber” bedeutet hier, dass wir möglichst wenig Widerstand erzeugen, was wiederum heißt, dass der Rumpf immer zur Flugrichtung ausgerichtet ist, also tangential zum Kreis, den wir fliegen. Eine richtige Kurve muss immer koordniert mit Seiten- und Querruder geflogen werden. Gut, wenn wir nur Seitenruder oder nur Querruder haben, dann könne wir nichts machen. Aber diese Mdoelle sind immer mehr oder minder “suboptimal” unterwegs!

Geben wir zuviel Seitenruder, dann neigt sich der Rumpf zu sehr in die Kurve, wird schräg angeströmt und erzeugt eine Unmenge Widerstand. Andersherum, wenn wir zuviel QUerruder geben, gilt das gleiche. Schaut euch mal unsere großen Brüder an: die haben auf er Kabinenhaube im Blickfeld des Piloten immer einen Wollfaden angeklebt. WEnn der immer parallel zur Flugzeuglängsachse ligt, dass ist alles gut. Zeigt er zur Außenseite der Kurve, dann gibt der Pilot zu wenig Seitenruder, zeigt der Faden zu Kurveninnenseite, gibt er zu viel Seitenruder.

Ich habe das einmal ausprobiert und mir einen Faden auf meiner ASW15 geklebt und dann eine kleine Kamera (“KeyCam”) auf den Segler geschnallt: ei, was war das fürchterlich! Ich habe immer zuwenig Seitenruder gegeben! Dadurch habe ich viele gelernt und bilde mir ein, es jetzt besser zu machen. Probiert es einmal!

Doch zurück zum Kreisen: wir haben ein Dilemma, wenn wir in der Thermik kreisen. Wir wollen möglichst flach kreisen, weil steile Kreise viel Widerstand erzeugen und damit sinken wir schneller zu Boden. Aber auf der anderen Seite wollen wir möglichst eng kreisen, um im Zentrum der Thermik zu bleiben, denn hier im Zentrum steigt die Luft am schnellsten hoch, weiter außen in der Blase dagegen geringer. Wie im richtigen Leben, müssen wir hier einen Kompromiss finden. So eng wie nötig, so flach wie möglich. Mein Tipp: kreist erst einmal flach und versucht dann peu a peu den Radius des Kreises zu verkleinern: steigt das Modell stärker ist es gut, wenn es nicht mehr so gut steigt, dann bitte wieder flacher kreisen…

Und in welcher Richtung sollen wir kreisen? Da scheiden sich die Geister. Viele sagen, das die Thermik immer rechtsherum (oder war es linksherum?) dreht, wegen der Corioliskraft (genau wie der Strudel in der Badewanne). Andere sagen, das sei Quatsch. Fakt ist, dass sich fast jede Blase dreht und wir tunlichst entgegen der Drehrichtung kreisen sollten, damit wir gleichsam mit Gegenwind fliegen, damit enger kreisen können und stärker am Zentrum der Blase sind, wo das Steigen größer ist. Ich persönlich habe sowohl links- als auch rechtsdrehende Thermik erlebt. Mein Tipp: erstmal linksherum, dann rechtsherum und anschauen, was besser geht. Immer sollten wir aber so kreisen, wie der Bussard, der sich auch in der blase befindet! Und wenn wir mit mehreren Modellen gleichzeitig die gleiche Thermik nutzen, dann müssen wir alle gleichsinnig kreisen, weil es sonst zu bösen Zusammenstößen kommen kann!


Das Zentrum der Thermikblase
Und wie finden wir das Zentrum der Blase? Wie zentriere ich richtig? Thermik finden ist eins, sie richtig in der Mitte auszukreisen – wir sagen dazu zentrieren – ist das andere. Zunächst fliegen wir recht flache und große Kreise und beobachten in jedem Abschnitt des Kreises, ob das Modell dort stärker kreist als in den anderen Abschnitten. Dort, wo es stärker steigt ist die Mitte! Also versetzen wir den Kreis etwas in diese Richtung. Kurz vor dem Abschnitt des starken Steigens den Segler gerade richten, also kurz die Kurve beenden, ein, zwei, drei Sekunden geradeaus fliegen und dann wieder einkreisen. Und wieder beobachten, ob das Modell in einem Teil des Kreises stärker steigt. Hier müssen wir aber aufpassen, dass wir den Einfluss des Windes nicht berücksichtigen!

Ach ja, der Wind… Bei schwachem Wind ist das alles noch recht einfach, doch wenn wir so in etwas Windstärke 3 und mehr haben, wird es etwas schwieriger. Denn sobald sich die Blase vom Boden abgelöst hat, wandert sie mit dem Wind mit. Oder fast mit dem Wind, denn weil sie sich dreht, wird sie auch leicht seitlich zum Wind wandern, siehe wieder Corioliskraft! Ja, die liebe Physik… Das bedeutet für uns, dass wir wenn wir die Blase einmal zentriert haben, auch mit dem Wind mit wandern müssen. Unsere Kreise sind also nicht “geostationär” also über einer Stelle auf dem Erdboden, sondern jeder Kreis wird gegenüber dem letzten Kreis etwas in Windrichtung versetzt geflogen. Nur dann bleiben wir in der Thermik.


Die Thermik wieder verlassen
Und leider, leider müssen wir die Thermik auch irgendwann wieder verlassen. Denn sonst würden wir unser Modell aus den Augen verlieren. Und diese Entscheidung aus der Thermik auszusteigen muss früh genug gefällt werden! Weil das Steigen mit der Höhe (jedenfalls für die uns Modellflieger interessanten Flughöhen) zunimmt, kann ein zu spät eingeleiteter Ausstieg – ja wie soll ich sagen? – einfach zu spät sein. Machen wir in sagen wir einmal 250 Meter Höhe mit einem 2m Modell vier Kreise zuviel und die Thermik steigt mit 4 oder 5 Meter pro Sekunde (was keine Seltenheit ist!), dann sind aus den 250 Metern schnell 300 Meter oder mehr geworden. Und diese 50 Meter können ausreichen, dass wir das Modell verlieren! Drum aussteigen, bevor es zu spät ist!

Und wie steigen wir aus? Geschieht es früh genug, dann genügt es einfach, das Kreisen zu beenden und gegen den Wind zurück zu fliegen. Dabei etwas Tiefe trimmen, damit wir zügig durch das der Thermik angrenzende Gebiet des Abwindes kommen. Ihr erinnert sich: wo es hoch geht, geht es auch runter. Diese Abwindfelder sollten generell mit recht hoher Geschwindigkeit durchflogen werden. Doch oft reicht das nicht aus: die Thermik ist so groß, dass es “überall” nach oben geht. Was tun? Hat unser Modell Bremsklappen oder können wir die Querruder als Bremse mischen, so sollten wir das sofort tun! Hat es keine Bremsen, dann wird es kritisch. Rückenflug ist dann das Mittel der Wahl: ein halber Looping, und dann das Modell im Rückenflug halten. Da wird der Gleitwinkel so schlecht, da kommt ur die allerstärkste Thermik dagegen an. Trudeln geht auch, nur leider trudeln die sehr guten Thermikmodelle nur sehr ungern. Das sollten wir vorher üben: Langsam die Fahrt herausziehen und beim Stall Seitenruder voll in eine Richtung, dabei Höhenruder bis zum Anschlag ziehen. Dabei bauen die meisten Modelle rasant Höhe ab. Doch Vorsicht beim Ausleiten: ganz sanft abfangen, nicht dass die Flügel brechen!

Keine Probleme haben natürlich die Piloten mit ihren Voll-GFK-Modellen. Die sind häufig so fest und hart gebaut, dass sie sich einfach im Sturzflug aus der Bredouille bringen können. Doch das würden die meisten “normalen” Thermiksegler mit Flächenbruch quittieren, was doch schade wäre, ode3r?


Kleine Hilfsmittel
Ein tolles Hilfsmittel zum Thermikfliegen soll ein so genantes Vario sein. Die kleinen Kästchen funken ein Signal zur Erde ob das Modell steigt oder sinkt. Ob ihr es glaubt oder nicht: ich habe mir solch ein Teil bei robbe bestellt, nur leider ist es noch nicht lieferbar. Wenn ich es habe, werde ich hier natürlich darüber berichten!


So meine Freunde, das ist ein redlich langer Artikel geworden. Hoffentlich hilft es euch. Doch eines kann er nicht ersetzen: die Übung! Ihr werdet sehen, nach ein paar Wochen intensivem Thermiktraining, wird das alles ganz gut funktionieren. Und mit den Jahren werdet ihr wahre Thermikexperten sein!

Viele Grüße

Euer Klaus

5 Kommentare zu “Thermikfliegen – Eine Erläuterung wie Thermik funktioniert und wie man sie richtig nutzen kann”

  1. am 21. Januar 2013 um 21:08 1.Thorsten Born schrieb …

    Hallo Klaus,

    ein glückliches neues Jahr wünsche ich Dir, Deiner Mutter, Deinen Freunden und allen die das hier -warum auch immer- lesen.

    Deine Tipps zum Thermikfliegen sind sehr gut. Deine Erfahrungen kann ich nur bestätigen. Seit 2 Jahren hechel ich schon diesem tollen Gefühl hinterher wenn es mal wieder ohne Motor aufwärts geht oder der Segler einfach nur in 20 bis 30 Meter höhe seine Kreise dreht ohne zu sinken. Herrlich.

    Vielleicht noch zwei Anmerkungen: 1. Oberster Grundsatz: THERMIK IST (fast) IMMER! Ob wir mit unserem Klopper von Segler in der Lage sind diese immer zu nutzen ist was anderes.
    2. Das mit den Kreisenden Raubvögeln ist eigentlich eine feine Sache. Aber meistens kreisen die immer ein paar hundert meter weit weg. Bis ich da bin ist die Blase schon weg oder der Segler so klein, das ein genaues positionieren mir nicht möglich ist. Darum mache ich es gelegentlich anders herum. Ich lasse die gefiederten Kollegen zu mir kommen. Klappt nicht immer aber immer öfter. Wie das geht? Ganz einfach! Isch hab Motor. Also den Segler irgendwo in den Himmel hängen und kreisen. Den Motor ein wenig laufen lassen und beim Kreisen steigen als wenn man Thermik gefunden hätte. Raubvögel können genauso wenig Thermik sehen wie wir. Unseren Vogel in der Pseudothermik erkennen die Krummschnäbel aber garantiert. Die Geier denken sich(das denk ich mir jedenfalls so) guck mal da hat einer Thermik gefunden. Und kommen teilweise wie aus dem nichts in Scharen, drehen 1 bis 2 Runden oberhalb des Seglers, schütteln verständlicherweise verständnislos ihren Kopf und fliegen weiter, um sich im Glücksfall nur ein paar dutzend Meter von mir in eine wirkliche Thermik zu hängen. Und was mache ich? Richtig!

    …und immer schön nett sein zu den Tierchen, keine Angriffe produzieren bzw. provozieren und eventuelle Begattungsversuche bereits im Kern unterbinden indem man sich nicht hektisch aber gezielt auf und davon macht.

    Mit freundlichen Grüßen
    Thorsten

  2. am 31. Januar 2013 um 17:17 2.Marco schrieb …

    Sehr schöner und gelungener Bericht. Macht wirklich Lust auf mehr. Gibt es eigentlich auch Lektüre über die Segelfliegerei und speziell die Thermik zu kaufen ?
    Ich glaube, als nächstes gibt es ein Großsegler in meinem Hangar ! :-).

    Viele Grüße
    Marco

  3. am 31. Januar 2013 um 17:18 3.Marco schrieb …

    …ah, noch was vergessen: Klaus hast Du eigentlich Deine ASW 15 noch ? Ich würde mich mal wieder über ein Video mit Dir und Deíner ASW 15 freuen !

    Gruß Marco

  4. am 13. Februar 2013 um 02:09 4.Christian schrieb …

    Die Schaum-ASW-15 …. war das nicht die, die der irre Quad Fahrer quer über den Acker zerlegt hat? :-)

  5. am 24. Dezember 2013 um 04:45 5.Jachtmann 71 Ein Segelflugzeug für Wasser | schrieb …

    […] leichteres Abheben aus dem Wasser und gute Thermik Eigenschaften. Wie man Thermik fliegt ist bei rc-modellbau.de gut beschrieben. Aus 6mm Depron habe ich die Spannten geschnitten und mit 3mm Depron beplankt. […]