Einige Worte über meine Wenigkeit
Geschrieben von Klaus am 2. Januar 2009 | Abgelegt unter Allgemein
Auf unsere schönen Welt gekommen bin ich im Jahre 1966 in der beschaulichen hessischen Stadt Wetzlar und lebe seitdem auch glücklich dort. Im zarten Alter von 12 Jahren führte mich mein Vater an den RC-Modellflug heran: zum Geburtstag erfüllte er mir meinen größten Wunsch mit einem “robbe Elektro Parat”, damals schon elektrisch! Mein Vater sagte nämlich seinerzeit schon, dass den elektrischen Antrieben die Zukunft gehöre! So recht konnte man sich das ehedem nicht vorstellen, weil die Technik noch in den Kinderschuhen steckte. Aber heuer muss ich sagen, dass Vater ein Visionär war. Noch heute bin ich ihm von Herzen dankbar, nicht nur für das schöne Geschenk, sondern auch für alles andere, was er mir Gutes getan hat, und für die Werte des Lebens, die er mir vermittelt hat. Auch jetzt noch frage ich mich in schwierigen Situation, was wohl Vater dazu gesagt hätte, stelle ihm gleichsam in stillem Zwiegespräch die Frage, über die ich brüte. Und ich bin mir oft sicher, dass er mir antwortet.

Wunderbare Stunden verbrachten wir zusammen in der Werkstatt, um die Modelle zu bauen, und auf unserer Flugwiese, um zu versuchen, die Modelle nach schönen Flügen wieder heil nach Hause zu bringen. So manche sonntägliche Nachmittage sind mir noch gut in Erinnerung: nach dem leckeren Sonntagsmahl hinaus auf die sonnenbeschienene Wiese und wundervolle Zeiten miteinander verbringen, das vergesse ich nicht so leicht! Leider verstarb mein Vater plötzlich und viel zu früh im Jahr 1983.
Meine Mutter
Meine liebe Mutter Hilde ist sicherlich der ruhende Pol in meinem Leben. Seit dem Tode meines Vater leben wir zusammen in unserem Haus. Mittlerweile ist die Mutter 71 Jahre alt, kocht immer noch so gut wie ehedem, strickt gerne und viel und kann nicht nur mir ob ihrer Lebenserfahrung so manchen guten Rat erteilen. Ihr werdet hier des öfteren Weisheiten lesen, die aus ihrem Munde stammen. Und Mutter fährt immer noch gerne Auto. Sie darf es ja, ich dagegen nicht, weil ich es immer noch nicht geschafft habe, die Führerscheinprüfung erfolgreich zu bestehen. Ich werde aber nicht aufgeben! Leider hat die liebe Mutter seit einiger Zeit Probleme mit ihren Augen.
Unser Auto: VW „Santana“
Unser Auto ist ein mittlerweile selten gewordenes Schätzchen. Es trifft wahrlich nicht mehr den Geschmack der heutigen Zeit, hat uns aber – wohl auch Dank unserer guten Pflege – noch nie im Stich gelassen. Und wenn er uns noch einige weitere Jahre so treu zu Diensten sein wird, dann bekonmmt er ein H-Kennzeichen, eine Oldtimer-Zulassung: Frühestens 2014 wäre es soweit, dann feiert er nämlich seinen 30. Geburtstag. Das hat er sich dann redlich verdient, der Gute!
Mein Vater hat ihn 1983 gekauft. Solange ich noch keinen Führerschein habe, sitzt Mutter am Volant während ich navigiere und die Richtung weise. Wir unternehmen dann einen schönen Sonntagsausflug oder besuchen Tante Ursula (genannt Uschi). Gar häufig findet dann auch ein Modellflugzeug Platz im geräumigen Kofferraum, um z.B. mal wieder einen Nachmittag mit Hangflug zu verbringen.
Die wichtigsten Daten:
Baujahr: 1983
Farbe: Braun (Farbcode: „T4T4 / D8A havannabraun“ Den Farbcode haben wir erfahren, nachdem Mutter leider einen Kratzer in die Tür gefahren hatte. Wird das Auto breiter, die Garage schmäler oder doch Mutters Augen schlechter?)
Zylinder: 4 – Ottomotor
Hubraum: 1,3 Liter
PS: 60
Ausstattung:
- Verbundglas-Windschutzscheibe
- Bugschürze mit angeformtem Spoiler
- Blanke Radkappen
- 2 Dreipunkt-Automatic-Sicherheitsgurte für Vordersitze
- In Höhe und Neigung verstellbare Kopfstützen für Vordersitze
- gepolsterte Sonnenblenden, klapp- und schwenkbar
- Make-Up-Spiegel in Beifahrer-Sonnenblende (brauchten wir nie)
- Haltegriff für Beifahrer und Fondpassagiere
- Ablage auf Mitteltunnel mit beleuchtetem Ascher (brauchten wir nie)
- Ablagekästen an den Vordertüren (praktisch für die Landkarten)
- Tageskilometerzähler
- Parklichtschaltung
- Kombiniertes Belüftungs- Heizungssystem mit 3-sufigem Gebläse, verstellbaren Seitenausströmern, Mittelausströmer
- Zigarettenanzünder, beleuchtet (brauchten wir auch nie!)
- Kindersicherung an den Fondtüren (hätte mich vor Dummheiten in meiner Kindheit bewahrt -> sehr nützlich)
- Innenleuchte mit Türkontaktschalter an allen Türen (ist auch sehr nützlich)
- Rückfahrleuchten
- Hohlraumkonservierung
Extras:
- Halogennebelscheinwerfer und Nebelschlußleuchte (das hatte damals auch nicht jedes Neufahrzeug)
- Radio (Das ist heute meistens ausgeschaltet. Lieber rede ich mit Mutter, als dem Humbug aus dem Radio zu lausche.
Mein Mofa ist mein Sattelschlepper
Eine wahrer “Herkules” ist meine „Prima 4m“ mit Automatik! Und solange ich keinen Führerschein für´s Auto habe, wird sie mich weiter treu überall hin tragen. Und nicht nur mich, sondern auch meine Flugzeuge und sonstigen RC-Modelle. Für die habe ich mir nämlich einen Anhänger konstruiert und gebaut. Recht stabil ist der Anhänger und somit schwer. Damit hat die gute Herkules schon ihre liebe Mühe, daher auch der Name “Sattelschlepper”: ich sitze gemütlich auf dem Sattel und die Herkules schleppt.
Falls jemand sich auch einen solchen Anhänger basteln möchte, dann möge er mich bitte kontaktieren. Irgendwo habe ich noch meine Zeichnungen und auch wenn ich im Moment nicht genau weiß wo ich sie verstaut habe: unser Haus verliert nichts!

am 22. Mai 2009 um 11:37 1.Mariusz schrieb …
Hallo,
wollen Sie den Santana verkaufen?
Wie ist der Zustand?
Würde mir gerne das Fahrzeug ansehen.
Gruß & Danke
Mariusz
am 29. Mai 2009 um 11:39 2.Klaus schrieb …
Hallo,
kurz und knapp wie die Frage fällt auch meine Antwort aus, ohne unhöflich zu sein:
Nein! Ansehen ist somit sinnlos.
am 6. März 2010 um 13:42 3.Kevin schrieb …
Hallo, ich bin gerade 16 geworden und habe einen Roller geschenkt bekommen. Ich will mir einen Anhänger bauen um zum Flugplatz zu kommen. Haben sie die Zeichnung von ihrem Anhänger damit ich mir auch einen bauen kann? Wieviel PS hat ihr Mofa? Meinen sie mein Roller schafft das auch?
Danke
Kevin
am 8. März 2010 um 18:44 4.Klaus schrieb …
Bester Kevin,
herzlichen Glückwunsch zu deinem Ehrentag und dem tollen Geschenk! Fahr bitte immer vorsichtig und unfallfrei!
Eine grobe Zeichnung habe ich, die kann ich gerne fotografieren und dir senden, wenn du mir deine E-Mail Adresse nennst. Dann hast du einen Anhaltspunkt für die Größe. Die tatsächlichen Abmessungen solltest du dann nach dem Material ausrichten, das du verwenden möchtest.
Dein Roller schafft das ganz sicher, denn ich glaube, er hat deutlich mehr Pferdestärken als mein altes Mofa, welches ja nur mit 25km/h unterwegs sein darf.
Alles Gute und viel Spaß!
Klaus
am 13. März 2011 um 21:32 5.mäx schrieb …
commedy vom feinsten
am 14. März 2011 um 02:01 6.Bert schrieb …
Hallo Klaus,
ich muss sagen, dass ich deine Internetzseite megasuper finde.
Ich bin ein großer Fan von Ödipussies
am 14. März 2011 um 10:14 7.Klaus schrieb …
Hallo Bert,
vielen Dank. Das freut mich sehr das dir meine Seite gefällt.
Doch auch dem Rüdiger sei Dank, ohne ihne hätte ich die Seite gar nicht machen können.
Einen schönen Tag wünsch ich dir noch
am 19. März 2011 um 20:40 8.Rüdiger schrieb …
Hallo,
Ich wollte nochmal sagen, dass ich garnicht zu tief fliege?!
Ich weiß garnicht, warum du dich immer so aufregst…
Viele Grüße,
Rüdiger (BBV)
am 19. März 2011 um 23:28 9.useless rabbit schrieb …
Ich dachte ich sage mal hallo. Ich habe auch eine Modellbauseite
http://www.nichtsotiefmodellbau.de
Grüße
am 29. März 2011 um 19:58 10.Kevin schrieb …
Rüdiger bringt mich um den Verstand!
Wie kann man nur so verdammt tief fliegen?!
am 31. März 2011 um 09:01 11.Chris schrieb …
Hallo Klaus,
ich wollte dich fragen ob du schonmal A123 Akkus benutzt hast? Von LiPos halte ich nicht viel wegen der Brandgefahr.. ist dir schonmal einer weggeraucht? Wie lagerst du deine Akkus?
Gruß Chris
am 31. März 2011 um 16:22 12.Klaus schrieb …
Hallo Chris,
nein, die A123 Akkus benutze ich nicht und kann dir leider keine Erfahrungen mitteilen. Aber nach dem, was man so liest sollen sie ja nicht die schlechtesten sein.
Nun, sicherlich geht von den Lipos eine gewisse Gefahr aus. Jedoch möchte ich stark bezweifeln, ob die Menschen, denen diese Akkus „wegrauchen“ auch immer pfleglich und sorgfältig und redlich mit den Akkus umgegangen sind. Die meisten Berichte lesen sich wie „mein Freund hat von jemandem gelesen, dessen Cousin dritten Grades jemanden kennt, dessen Bruder gehört hat, dass ein Lipo Feuer gefangen hat“. Persönliche und verlässliche Erfahrungen aus erster Hand mit brennenden habe ich noch nicht gelesen oder gemacht.
Wenn die Lipos zur Selbstentzündung neigen würden, ja was müssten wir denn mit all unseren Mobiltelefonen, Laptops, Kameras und sonstigen elektrischen Spielsachen so machen? Die arbeiten ja alle mit Lipos, manchen mit kleinen, manche mit schon richtig großen.
Doch um das „Restrisiko“ auch in den Griff zu bekommen, bewahre ich meine Lipos – zumindest die größeren – in einem speziellen Stahlkoffer auf. Das ist ein sog. „Dokumentensafe“, den es im Baumarkt für ca. 30 Euro gibt (und letztens auch bei Aldi!). Der hat DIN A4 Innenabmessung und nimmt schon redlich viele Akkus auf. Falls dann einer „in die Luft fliegt“ hält dieser Stahlkoffer für erkleckerlich lange Zeit eine Temperatur von 900°C aus. Das ist genug, um das Haus vor großem Schaden zu bewahren. Das ist sicherlich übertriebene Vorsicht aber es beruhigt doch ungemein.
Nur wegen der verschwindend geringen Wahrscheinlichkeit, das eventuell, unter Umständen, ganz selten, irgendwann, irgendwie ein Lipo sich entzündet möchte ich nicht auf die Vorteile diese Energieriegel verzichten.
Viele Grüße
Klaus
am 5. April 2011 um 13:35 13.Christoph schrieb …
Werter Herr Klaus,
es ist mir ein exorbitantes Vergnügen hier in Ihrem Blog zu stöbern.
Satire und Modellbau passen wirklich gut zusammen, -zumindestens für Modellbauer:-) mit Humor.
Bin nun fast 30 Jahre abstinenter Modellsegelflieger gewesen, dann hat es mich, erst gaaanz vorsichtig und nun etwas heftiger in den Rückfall getrieben.
Ganz vorsichtig:
eine DG1000 von Hype gekauft und sie dann über ein Jahr unausgepackt auf einem Regal verstauben lassen. (Aber immer wieder den Karton angeschaut!)
etwas heftiger:
Nach endlich ein paar Flügen in den letzten Wochen (angetrieben durch meinen Bruder, das Ding jetzt endlich mal in der Luft zu sehen,- mein Bruder scheint Ähnlichkeiten zu Ihrem Alter Ego Rüdiger zu besitzen) eine Multiplex Fernsteuerung gekauft, die alte (der DG1000 beigelegten Fernsteuerung) entledigt, die neue eingebaut,- und mich durch die unglaublich komplexe Bedienungsanleitung durchgekämpft.
Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass so etwas früher deutlich unkomplizerter war, sei es drum.
Und das fliegen: Es macht einfach nur Spaß und ich kann es noch.
Es ist wie Fahrradfahren, man verlernt es wohl nicht.
Gerne würde ich auch irgendwann meine alten Modelle wieder aktivieren (ASK 21 4.00m SPW, SB 10 5.5m SPW, ASK 6, 3,40m SPW, DG 100 3,80m SPW), – diese Schätze, sicherlich z.T. reparaturbedürftig, stehen im elterlichen Hause bei meiner alten Mutter im früherem Hobbykeller. Je nun, es fehlt die Zeit und die Möglichkeit, vor allen Dingen hier in Berlin.
Trotzdem, ein paar Stunden sich der Illusion zurückgewonnener schöner Zeiten aus den 70ern hinzugeben, hat etwas ungemein entspannendes und erheiterndes.
So, wie Ihr Blog,- DANKE und viele Grüße
Christoph
am 6. April 2011 um 09:05 14.Klaus schrieb …
Lieber Christoph,
das freut mich außerordentlich, dass dir meine Seite so viel Freude bereitet. Denn dafür ist sie ja geschaffen: Informationen und Freude am Hobby sollten verbreitet werden, was anscheinend ja auch so funktioniert. Nun, dass ich satirisch schreibe, lese ich zum ersten Male, das wollte ich nämlich gar nicht. So spreche und so schreibe ich halt. Aber wenn es gefällt und keinen angreift, dann ist es mir auch gleich, wie es genannt wird!
Willkommen zurück in unserer schönen Modellflugwelt, ich glaube, so ganz kommt man von diesem Hobby nie weg. Einige wenige Gehirnzellen beschäftigen sich immer damit und die paar Zellen übernehmen früher oder später wieder das Kommando über den Rest des Gehirns.
Ich kann mir gut vorstellen, dass es in Berlin nicht einfach ist, eine geeignete Flugwiese zu finden. Aber deine Schätze, die du erwähntest, sind es doch sicherlich wert, auf die Suche nach z.B. einem Verein zu gehen, oder? Du bist sicher nicht der einzige Modellflieger in Berlin!
Also bleib unserer verschworenen Gemeinschaft weiter erhalten und ich hoffe, dich weiterhin als Leser hier begrüßen zu dürfen!
Viele liebe Grüße
Klaus.
am 16. August 2011 um 22:44 15.Michael schrieb …
Hallo Klaus
hoffe du hast meinen Kommentar zu deiner tollen Seite
bekommen. Deine Tipps für Anfänger sind echt Super. Hab mich für den Multiplex Easy Cub entschieden und nicht für Reely Elektro-Flugmodell P-51 Mustang RtF 870 mm . Hoffe entscheidung ist richtig.Wollte aber noch eine empfehlung für eine Fernsteuerung von dir. Auch für höheres Flugzeug Modellbau niveau.Danke
Gruß Michi
am 18. August 2011 um 09:16 16.Klaus schrieb …
Lieber Michi,
das freut mich gar sehr, dass dir meine Seite so gut gefällt und dir hilft. Denn dafür ist sie ja gedacht, gell?
Mit der Multiplex Easy Cub bist du als Einsteiger auf der sicheren Seite, wie man so schön sagt. Die ist sehr gut für den Anfang geeignet und um vieles besser als eine „Mustang“ mit nur 870mm Spannweite. Glaube mir, damit hättest du nicht viel Freude gehabt, Michi!
Nun, was die Fernsteuerung angeht, kann ich dir robbe Futaba sehr ans Herz legen. Jedenfalls habe ich damit sehr, sehr gute Erfahrungen gemacht. Und mit der T8 aus diesem Stall hast du eine erschwingliche Fernsteuerung, die dich lange begleiten wird, ohne dass du jemals an ihre Grenzen stoßen wirst. Das ist mein Tipp: robbe Futaba T8. Nur achte bitte darauf, dass es eien Original-Anlage ist (mit robbe Aufkleber, etc.) denn man hört Gerüchte, dass es billige Raubkopien aus China gibt! Da steht dann nur Futaba, aber nicht robbe drauf.
Das Gute wird halt oft kopiert… und wir haben dann das Leid zu tragen. Also kauf nicht das billigste, sondern beim Händler deines Vertrauens!
Liebe Grüße
Klaus
am 19. September 2011 um 23:25 17.Semih Dede schrieb …
Also ich finde euch super
am 15. November 2011 um 21:29 18.Robert schrieb …
Hallo Klaus
Ich habe mir den Multiplex Easyglider Pro gekauft und möchte dich gerne fragen welche Akkus du verwendest.
Liebe Grüße
Robert
am 16. November 2011 um 15:06 19.Klaus schrieb …
Lieber Robert,
ich fliege in meinem Easy Glider den Original-Antrieb von Muliplex mit einem 3s/3000mAh Akku.
Der reicht für einen angenehmen Nachmittag auf der Flugwiese.
Viele Grüße
Klaus
am 16. November 2011 um 17:00 20.Robert schrieb …
Hallo Klaus
Erstmal möchte ich mich für die schnelle Antwort und den guten Rat bedanken.
Ich habe jedoch noch eine kleine frage in Sachen Akkus an dich: Was hältst du von der marke LEMON RC? Ist sie einen kauf wert?
Liebe Grüße
Robert
am 18. November 2011 um 13:38 21.Klaus schrieb …
Lieber Robert,
ach, das Angebot an Lipos ist schier unüberschaubar, der Markt bietet so viel an, wer soll da jede Marke kennen? Nun, von den „Lemon RC“ hatte ich noch keinen Akku. Doch was man so hört, sollen sie ja nicht die Schlechtesten eine sein. Und die verschiedenen Akkus tun sich alle nicht wirklich viel. Jedenfalls für uns Hobby-Piloten, die wir nicht das letzte Quäntchen an Leistung heraus schlagen müssen.
Sehr gute Erfahrungen habe ich auch mit den robbe Lipos gemacht. Der BID-Chip ist eine feine Sache: ans Ladegerät (das muss natürlich BID-fähig sein!) angeschlossen und Ladestrom und -spannung stellen sich automatisch ein, sie sind schließlich auf dem Chip gespeichert. Somit ist wieder ein möglicher Fehler beim Umgang mit Lipos eliminiert, das ist doch schön, oder?
Viele Grüße
Klaus
am 18. November 2011 um 14:49 22.Robert schrieb …
Hallo Klaus
Ich möchte mich bedanken das du mich so gut über die Akkus informiert hast. Da ich weiß das man bei den Akkus lieber keine Billigprodukte, die man alle 2 Wochen erneuern muss kaufen soll, habe ich mich zuerst lieber gut informieren wollen. Schließlich hab ich ja auch nichts zum verschenken:-). Nicht jeder Tag ist ja bekanntlich Weihnachten. Ich muss wie bei allen anderen Sachen auch beim Modellflug meine finanziellen grenzen einhalten. Danke nochmal für deine Hilfe.
Liebe Grüße
Robert
am 19. November 2011 um 20:33 23.Rolf-Rolf Schindler schrieb …
Guten Tag Klaus,
ich bin selbst auf der Suche nach einem guten Einsteiger-RTF-Modell, grade jetzt in der Weihnachtszeit. Kannst du mir eine gute Empfehlung aussprechen, was man für 100-200 €uro bekommen würde? Es sollte ein voll funktions(steuerungs)fähiges, leicht bedienbares Flugzeug sein. Wäre für expertlichen Rat sehr dankbar!
PS: Gute Seite und ein netter Schreibstil, auch ein Lob für die Gestaltung an den Kapriolen-fliegenden Tiefflieger Rüdiger (Ist der neuste Blogeintrag “Kontaktabbruch zu Rüdiger” eigentlich ernst gemeint?)
Herzlichste Grüße
Schöb’ Gruß
Rolf-Rolf Schindler
am 21. November 2011 um 11:16 24.Klaus schrieb …
Hallo Robert,
das erfreut mich sehr das ich dir helfen konnte.
Ja lieber etwas ordentliches gekauft, das vieleicht etwas teurer ist, als irgendein Billigzeug. Dein Flieger wird es dir Danken.
Es freut mich dir geholfen zu haben.
Viele Grüße
Klaus
am 21. November 2011 um 17:44 25.Klaus schrieb …
Lieber Rolf,
vielen Dank für dein Lob über meine Seite! Das baut mich wieder auf, denn ich muss dir leider mitteilen, dass der Kontaktabbruch wahrlich ernst gemeint ist. Es geht so einfach nicht weiter…
Nun zum Einsteiger-Modell. Ich vermute, dass du für dieses Geld ein Komplett-Set möchtest, also mit RC-Anlage. Wenn dem so ist, muss ich dir aber mitteilen, dass diese Art von Modellen oft – nicht immer! – eher Richtung Spielzeug tendiert, als sie denn richtige Modellflugzeuge sind. Daher kenne ich mich auf diesem Segment auch nicht gar so gut aus. Die Gerüchteküche meldet aber, dass die neue Serie von robbe, hier z.B. der “Sky Surfer RTF 2.4GHz” recht ordentlich sein soll.
Jedoch möchte ich dir lieber zu einem “richtigen” Modellflugzeug raten. Da hast du mehr und länger Spaß dran! Mein EasyGlider von Multiplex zum Beispiel oder meine schöne ASW15 kosten nicht die Welt und bringen viel Spaß auch nach den ersten Hüpfern. Dazu eine 2,4GHz-Fernsteuerung (die sind mittlerweile auch sehr preiswert), ein gutes Ladegerät und der Einstieg und der weitere Spaß sind perfekt!
Die Komplett-Sets sind halt wie ein Strohfeuer: schnell abgebrannt. Mein Tipp: wenn du wirklich in dieses wundervolle Hobby einsteigen möchtest, dann investiere lieber etwas mehr Geld! Du wirst mehr Freude haben.
Viele liebe Grüße
Klaus
am 26. November 2011 um 14:35 26.Robert schrieb …
Hallo Klaus
So nun ist es soweit. Mein Easyglider ist schrott. Nach dem ersten erfolgreichen Testflug hab ich mich etwas übernommen und bin (zwar nur im Segelflug) aus einiger Höhe im Sturzflug in den Boden gekracht. Die Elektronik konnte ich alle retten. Dem Motor ist auch nichts passiert. Aber den Rumpf hat es ganz schön erwischt. Vom Motorblock bis zum Schwerpunkt wurde der Flieger nahezu in der Mitte durchgespaltet. Alle versuche den schaden mit Klebstoff und Klebeband zu beheben schlugen fehl. Wenn du möchtest könnte ich dir in der nächsten Nachricht ein paar Fotos schicken die ich gleich nach dem Absturz gemacht habe, damit du den schaden begutachten kannst.
Lg Robert
am 28. November 2011 um 14:05 27.Klaus schrieb …
Lieber Robert,
ach je, das tut mir aber leid, dass dein schönes Modell kaputt ist. Wie ist denn das passiert? Du hast dich „übernommen“ schreibst du, doch was genau hast du getan? Auch wenn diese “Schaumwaffeln” recht robust sind, gibt es doch Berührungen mit Mutter Erde, die sie nicht unbeschadet überstehen.
Was genau bedeutet denn „durchgespaltet“? Wenn du alle Einzelteile hast (du hast doch alle Trümmer mit nach Hause genommen, oder?), wirst du mit etwas Geduld und dem richtigen Werkzeug den Easyglider sicher wieder herrichten können.
Wenn du schreibst “Dem Motor ist auch nichts passiert”, bist du dessen auch ganz sicher? Manchmal ist nämlich die Welle verbogen. Damit läuft er zwar noch, aber wenn du den Motor mit einer Luftschraube betreibst, schüttelt er dein Modell wegen der Unwucht entzwei! Drum prüfe bitte, ob die Motorwelle auch gerade ist! Fliege nie mit einer krummen Motorwelle!
Welchen Klebstoff hast du denn bei deinen Reparaturversuchen benutzt? Und wie genau hast du versucht das Flugzeug zu reparieren? Wenn du das richtig machst, dürfte das alles kein “Beinbruch” sein, glaub mir.
Traurige Grüße sendet
Klaus
am 1. Dezember 2011 um 20:03 28.Robert schrieb …
Hallo Klaus
Um auf deine fragen zu antworten:
Der Absturz ist folgendermaßen passiert, ich wollte mal die Querruder (ich glaube mal so heißen die ruder links und rechts an den flügeln) testen. Als ich dann so 15 meter über dem Boden war dachte ich nun wäre der richtige Zeitpunkt dafür. Ich wollte eine Rolle fliegen.
Doch mitten in meinem Manöver hab ich als Angst etwas kaputt zu machen, das Flugzeug wieder in die normale waagrechte Lage bringen wollen. Naja das wars. Der Flieger ist senkrecht in die Erde geschossen.
Mit “durchgespaltet” meine ich das es mir den Bug durch die enorme Wucht in der Mitte Auseinander ging. Dieser Riss zieht sich hin bis zum Schwerpunkt unter den Flügeln.
Ja ich habe am Unglücksort zuerst alle Trümmer zusammengesucht und mit nachhause genommen.
Die Welle des Motors ist zum Glück auch nicht verbogen.
Ich benutze als Kleber eine Heißklebepistole oder einen Sekundenkleber.
Ich habe einfach versuche alle Teile wieder so zusammen zu Kleben wie sie vorher waren.
Ich hoffe das ich dir das Unglück hiermit halbwegs schildern kann, und du dir denn Schaden ungefähr vorstellen kannst.
Liebe Grüße
Robert
am 5. Dezember 2011 um 09:44 29.Klaus schrieb …
Lieber Robert,
ei der Daus, das ist aber nun wirklich ein tüchtiger Anfängerfehler! Da warst du ganz sicher nicht der Erste, der sein Modell so zerstört. Eine Rolle drehen und in der Rückenflugphase dann aus Panik und Angst am Höhenruder ziehen… Merk dir bitte, bitte für die Zukunft: die ersten Schritte im Kunstflug machen wir in großer Höhe, deutlich höher als 15 Meter, so um die 50 Meter sollten es mindestens schon sein, und wir machen sie erst – die Kunstflugfiguren – wenn wir den Flieger ansonsten aus dem Effeff beherrschen. Start, Landung – immer bei Fuß, Links- und Rechtskurven, Geradeausflug (bitte nicht lachen, das ist nicht ganz einfach, 100 Meter schnurgeradeaus zu fliegen!), all das müssen wir erst können, ohne nachdenken zu müssen. Dann erst wagen wir uns an den Kunstflug. Und hier ist als erste Figur der Looping zu nennen, da kann man weniger falsch machen. Dann aus einem halben Looping in den Rückenflug, das ist der zweite Schritt. Dann erst die Rolle, die braucht gerade bei einem Segler etwas Übung und Erfahrung.
Nun, zur Reparatur möchte ich dir vom Heißkleber dringend abraten, nimm lieber den Sekundenkleber. Füge Stückchen für Stückchen wie ein Puzzle zusammen und achte dabei darauf, dass auch alles sauber gerade bleibt. Manchmal nämlich staucht sich der Schaumstoff beim Absturz.
Liebe Grüße
Klaus
am 8. Dezember 2011 um 17:19 30.Robert schrieb …
Hallo Klaus
Danke für deine Tipps. Ich werde versuchen nach deinem Rat mein Flugzeug wieder hinzukriegen.
Liebe Grüße
Robert
am 12. Dezember 2011 um 22:14 31.Robert schrieb …
Lieber Klaus
Mein Modell ist schon wieder so gut wie repariert. Insgesamt hat mir die Reparatur dann doch nur 30€ gekostet da ich außer 2 servos bei denen das Getriebe kaputt war noch alles retten konnte. Und so möchte ich mich bei dir für deine guten Tipps danken
.
Liebe Grüße
Robert
am 26. Dezember 2011 um 21:40 32.Helineuling schrieb …
Hallo Klaus
bin neu hier und habe folgende Frage.
Ich bekommen in den nächste Tagen mein FunCoper von Multiplex.
Wie schließe ich an meinen Futuba Empfänger die verschiedenen Stecker des Helis an.
Ich kann darin kein System erkennen, möchte auch nicht das falsche Befehle erzeugt werden.
Ich brauche Deinen guten Rat.
Netten Gruß
Jürgen
am 25. Januar 2012 um 20:17 33.dieter koch schrieb …
Rüdiger nicht so tief.
das ist beste und ich kann bei allem nicht verstehen warum du ihm die freunschaft gekündigt hast.
Freundschaft ist ein band das nicht einfach so zu brechen ist wenn man einmal der rüdiger mit dem anhänger
eine spritztour macht.
ich finde du solltest nicht auf ihn wütend sein und mal eine therapie machen.
bekanntlich hilft das ja
Gruß
dieter
am 29. Januar 2012 um 21:27 34.Wolfgang schrieb …
Hallo Klaus,
ich habe gesehen, dass du aus Wetzlar kommst. Ich komme aus Marburg und fliege auch eine robbe ASW 15. Da sollten wir doch mal zusammen fliegen!
Wenn es deine Herkules nicht so weit bis nach Marburg schafft, komme ich auch zu Dir. Dann solltest du mir nur deine Anschrift mitteilen….
Fliegergruß Wolfgang
am 30. Januar 2012 um 01:33 35.Rüdigerkiller schrieb …
Wollte mal sagen das der Rüdiger voll der wichser ist und nichts im kopf hat auser das eigentum von anderen am arsch zu machen. Wenn ich den Persönlich kennen würde dann würde ich von dem alles kaputt machen was er hat sogar den karton an dem er an ende wohnen wird. Rüdiger ist und bleibt ein arschloch das keine richtige erzihung hatte. Rüdiger ist einfach ein Opfer.
am 4. März 2012 um 21:08 36.Kuddel schrieb …
Hallo,
ich habe 1964 mit dem Modellbau angefangen. Wie es damals so üblich war mit dem Kleinen UHU und dann mit einem Beginner von Robbe. Vom Modellbau bin ich dann abgekommen weil ich dann selbst mit dem Segelfliegen angefangen habe. Baustunden und noch Modellbau und noch eine Lehre angefangen, dass ging garnicht. Nun bin ich kurz vor der Rente und ich spiele mit dem Gedanken wieder einmal ein Modell zu bauen.
Mal sehen.
Gruß Kuddel
am 7. März 2012 um 13:55 37.Klaus schrieb …
Lieber Jürgen,
ich verstehe deine Frage leider nicht so ganz. Du hast doch in deinem Funcopter sicher einige Servos und einen Regler, gell? Und vielleicht noch einen Kreisel. Die kommen einfach in den Empfänger. Natürlich musst du darauf achten, dass zum Beispiel das Rollservo auch im richtigen Ausgang (Kanal) des Empfängers steckt. Dabei kannst du aber nichts kaputt machen. Schau mal in der Anleitung deines Senders, welche Empfängerausgänge beim Hubschrauber belegt sind.
Viele Grüße
Klaus